Ein Arbeitsplatz irgendwo in Hamburg …
Heike Koschyk 1. Juli 2010
Heute traf mich ein Stöckchen, geworfen von meinem lieben Autorenkollegen Richard K. Breuer aus Wien. Er wolle sehen, wie der Arbeitsplatz einer norddeutschen Autorin so aussieht. „Einen Blog hat sie auch“, hat er geschrieben, „Und einen Schreibtisch sowieso.“ Aber da muss ich ihn wohl ein wenig enttäuschen. Denn mit einem Schreibtisch an sich kann ich leider nicht dienen. Noch nicht.

Nein, einen richtigen Arbeitsplatz kann man das wirklich nicht nennen, eher eine Lesecke mit Sessel und Beistelltischchen.
Nachdem ich aus dem Kellerbüro, in dem ich ohnehin nur archivierte (sprich: auf engstem Raum hortete – die Bilder davon erspare ich Euch), einen Stock höher ins helle Wohnzimmer gezogen bin, suche ich nach einem passenden Schreibtisch nebst Stuhl. Ehrlich gesagt tue ich das inzwischen bereits seit mehr als zwei Jahren und wenn ich auf meinen geschundenen Rücken höre, sollte ich die Suche langsam erfolgreich beenden.
Doch vielleicht will ich es auch gar nicht ändern. Es ist äußerst gemütlich, inspirierend. Hinter mir ein Regal mit Büchern, die ich gerne lese und andere, in denen ich zur Zeit recherchiere. Die Aktenordner mit den Kopien aus diversen Quellen und Schriften stehen im untersten Fach. Ach, was brauche ich Stifte oder Tacker. Nur der Laptop, der Schreibwahn und ich …

Zugegeben, etwas an diesem Bild ist gefaked: Die Kaffeetasse. Ich bin nicht nur bekennend kaffeesüchtig sondern während des Schreibprozesses geistig manchmal ein wenig abwesend, sprich schusselig. Daher steht die Kaffeetasse immer auf der Fensterbank. In Reichweite, doch außer Gefahr für Laptop und Bücher. Ach ja, ein iPhone habe ich natürlich auch. Aber das passte wegen der Kaffeetasse nicht mehr auf den Tisch
So, lieber Richard, das war’s aus meinem „Arbeitszimmer“. Ich belasse das Stöckchen gleich mal in Norddeutschland und werfe weiter zu unserem Kollegen Carsten Tergast, der auf seinem neuen Blog zwar ein Bild vom Arbeitsplatz zeigt, den eigentlichen Schreibtisch aber hübsch verdeckt.
Wer sich ein Bild der vorherigen Schreibtische machen möchte, die sich per Stöckchen offenbarten, kann das unter den folgenden Links tun:
• JustAboutLife
• MacTomster
• Guennersen
• AdMartinator
• Janette Müller
• Rosenblut
• Andi Licious
• Macreloaded
• Roman Keller
• Keyblog
• Apfel.cc
• Michael Heugl
• brainstorming
• Foxy’s Blog
• Richard K. Breuer
Nachtrag am 3. Juli:
Da mein geschätzter Kollege das Stöckchen erst mit einiger Verzögerung fangen kann, werfe ich ein zweites Stöckchen zu Wortmeer, deren Blog sowohl aus poetischer als auch aus fotografischer Sicht eine echte Perle ist!
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- 5 Kommentare
Schlapperlot. Das schaut mir jetzt aber sehr aufgeräumt aus, Heike. Man könnte meinen, die Fotos entstammen einer Apple-Werbung
Andererseits passt es ja zu dir, ich hätt mich jedenfalls sehr gewundert, wenn es unordentlich bei dir zuginge.
Der gute Carsten hüpft auf irgendwelchen Norddeutschen Inseln herum. Nur für den Fall, dass du dich wunderst, warum er sich nicht wegen des Stöckchens meldet. Angeblich soll er auf der Fähre Hans Albers trällern. Ist aber nur ein Gerücht.
Na jaaaaa. Ich habe ja nicht den Boden fotografiert … #Aktenordner #Zettelwirtschaft
Immer wenn ich ans Autoren-Dasein denke, stell ich mir Sonne, Strand und Palmen vor.. dazu noch ein leckerer Cocktail
So würde ich zumindestens an einem Buch arbeiten wollen, hihi!
Schöne Grüße
Mika
Herzlichen Dank für das überaus inspirierende Stöckchen und Deine traumhaften Worte
Mein Schreibtisch in meinem Blog: Mit dem Trackback hat das wohl irgendwie nicht hingehauen. Na die Hitze
Viele Grüße, wortmeer
@ Mika: Ach ja, das hört sich gut an und ab und an sitze ich in der Tat in der Sonne (wenn auch nicht am Strand). Statt Palmen sind es Ahornbäume und der Cocktail ist doch meist Wasser, zur fortgeschrittener Stunde ein Glas Wein … Na ja, man kann ja noch Ziele haben
))
Danke für den schönen Einblick!
@ wortmeer: Na, immer gerne