Monatsarchiv für Oktober 2011

Meine Buchmesse-Highlights 2011

Heike Koschyk 16. Oktober 2011

Die Buchmesse ist immer ein ganz besonderer Jahres-Höhepunkt. Was kann es schöneres geben, als durch die Gänge zu gehen, sich an den unzähligen Büchern zu berauschen und sich mit Autorenkollegen und anderen Buchliebhabern zu treffen? Drei Tage lang war ich in Frankfurt und ich habe jeden einzelnen genossen.

 

Mittwoch, 12. Oktober

Gemeinsam mit meinem Autorenkollegen Alf Leue besuchte ich das Flamingoprojekt von Literatwo. Ich bewundere es sehr, mit welchem Herzblut sich Binea & Mr. Rail der Literatur in all ihren Facetten widmen. Daumen hoch!

 

Donnerstag, 13. Oktober

Eines der vielen besonderen Momente dieses Tages war das Wiedersehen mit Miriam Semrau (@krimimimi33), mit der ich nicht nur die Leidenschaft für gute Bücher teile, sondern auch die für Sushi. Und zu meiner Freude hat das Sushiko am Schweizer Platz eine selten gute Auswahl japanischer Köstlichkeiten!

 

Freitag, 14. Oktober

Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Autorenkreises Quo Vadis. Mit den beiden Sprecherinnen Marion Henneberg und Susanne Wahl war ich in meiner Funktion als Marketingleiterin unterwegs. Das Jahr 2012 bringt viele neue Kooperationen, Events und Neuigkeiten, von der ich auf der Homepage des Autorenkreises nach und nach berichten werde. Ganz besonders schön war das Autoren- und Lesertreffen auf dem Stand des Gmeiner-Verlages!

 

Ja, und da gab es noch etwas, das sich auf der Buchmesse konkretisierte und mich mit ungebremster Spannung und freudiger Erwartung ins nächste Jahr blicken lässt. Aber davon zu berichten ist es noch nicht an der Zeit …

Ruhe vor dem Sturm

Heike Koschyk 5. Oktober 2011

Für einen Schriftsteller gibt es nichts Aufregenderes, als die Veröffentlichung eines Werkes. Mir geht es nicht anders.

Über Monate habe ich den Plot entwickelt, Fäden geknüpft und mich einem Schreibrausch hingegeben, der mich auslaugte, antrieb, beflügelte. Ich war in Unibibliotheken und auf Friedhöfen, habe mich in die Tiefen der alchemistischen Literatur begeben, die Behandlung Wahnsinniger studiert und Erstaunliches über die Medizin im 18. Jahrhundert gelernt. Wie veredelt man Marzipan? Und was trieb Hahnemann zur Homöopathie?

 

Nun ist es fertig, liegt in der Druckerei, bereit zur Reise in den Buchhandel. Ich halte inne. Ruhe vor dem Sturm oder Sturm vor der Ruhe?

Werden die Leser meinen Roman annehmen, die Figuren, deren Hoffnung, Liebe, Leid? Werden sie das Buch verschlingen, das Kopfkino sehen, das ich Ihnen anbiete?

Ich wünsche es mir. Euch allen viel Spaß beim Lesen!

 

 

Nachtrag am 16. Oktober: Die Belegexemplare sind angekommen! Ein schönes Gefühl …